In dem "Totholz" des hohlen Baumes finden beispielsweise
Waldkauz und Specht, viele verschiedene Insekten und die
große Gruppe der holzzersetzenden Pilze ihr ideales Biotop.
Im Inneren des vier Meter hohen Modells informiert eine
Grafik über den Aufbau des Holzes und über die Bedeutung
der Photosynthese.
"Viel Steine gab' s und wenig Brot", Lesesteinhaufen am Rande
des Wegs sind steinerne Zeugen einer Zeit, in der Menschen oh-
ne schwere Maschinen ihre karge Ackerkrume bewirtschaften
mussten. Steine erschwerten die Bodenbearbeitung und minder-
ten den Ertrag. Sie wurden deshalb regelmäßig abgelesen.
Für die Natur, die sich in und entlang der zusammengelesenen
Steinhaufen niederließ, erschloß diese Bereinigung der Flur
neuen Lebensraum. Inzwischen sind die meisten dieser Kleinle-
bensräume einer "modernen" Flurbereinigung zum Opfer gefallen.
Für kleinere Tiere sind diese Steinhaufen Zufluchtsort, Lebens-
und Brutraum. Größeren Tieren bietet er Nahrung und zeitweisen
Schutz.
Mit etwas Geduld können Sie an den verschiedenen Lesestein-
haufen im ErlebnisWald interessante Beobachtungen machen.
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