Aus ökologischer Sicht muss deshalb möglichst viel TOTHOLZ
im Wald bleiben. Dazu gehören nicht nur Stubben, sondern
auch stehendes und liegendes Totholz, die ihre jeweiligen
kleinklimatischen Feuchtigkeitsunterschiede aufweisen und
somit unterschiedliche Lebensräume darstellen.
BAUMRINDE, eine Nische zum Überleben. Je nach Baumart
wechseln die Bewohner. Die raue Struktur der Eichenrinde
bietet andere Bedingungen als die glatte Oberfläche der
Buchenrinde. Auch der Standort eines Baumes beeinflusst
das Kleinklima.
In den ROTTEHOLZPOLTERN aus sechs unterschiedlichen Baum-
arten, die 1999 hier aufgeschichtet wurden, kann im Laufe der
nächsten Jahre die Haltbarkeit der Holzarten, die Besiedlung
mit Pilzen und die langsame Verrottung beobachtet werden.
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