Wald Geschichte(n)
"Der Wald ist das Hemd der armen Leute", sagt ein altes
Sprichwort. Das galt lange Zeit auch für Menschen im Solling:
Sie holten jeden Zweig, jede Frucht, alles was irgendwie nutz-,
aber vor allem brennbar war, aus dem Wald. Manch einer - wie
Köhler oder Hirte - verrichtete tagtäglich seine Arbeit im Wald.
Alte Bäume sind stumme Zeugen vergangener Zeiten:
Weidendes Vieh fraß ihre Zweige, Blätter und Samen. Hirten
warfen Stöcke in ihre Kronen, um mit den heruntergefallenen
Früchten ihre Rinder und Schweine zu füttern. Schaffte es ein
Spross es dennoch emporzuwachsen, wurde er meist Opfer
hungriger Tiere.

Trug ein Baum sein schönstes Sommerkleid, kamen auch schon
die Bauern und schnitten die vollsten Äste für ihr Vieh ab. Das
Schlimmste aber war, zum Hausbau gefällt zu werden - doch
manch einem gelang es, aus dem Stumpf neu auszuschlagen.

Und das war längst nicht alles: Hirsch und Sau rieben sich an
ihren Stämmen, Jäger pirschten sich heran, Rauchschwaden
aus den Köhler-Meilern umnebelten ihre Baumkronen...
Damals war viel los im Wald!







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