Waldgeschichte(n)
Waldformen
Eine aus Holz geschaffene große Kuh und ein Schwein
symbolisieren den Zweck der HUTEWÄLDER als Wald-
weide in früheren Zeiten, bis diese durch die Stallhaltung
an Bedeutung verloren und in andere Wirtschaftsforste
umgewandelt wurden.
Diese lichte Waldform mit einer Auslese besonders ertrag-
reicher Bäume diente zur Beweidung, das heißt, man trieb
das Vieh, vor allem Schweine, Rinder und Pferde in den Wald,
wo es sich hauptsächlich von Baumfrüchten, wie Eicheln und
Bucheckern, ernährte.
NIEDERWALD
Eigens zur Gewinnung von Brennholz bewirtschafteten die
Bauern Niederhölzer. Alle 15 bis 20 Jahre holzten sie die
Bäume ab, deren Stämme mindestens armdick waren - am
liebsten waren ihnen Eichen und Hainbuchen.
Die Bäume schlugen aus dem Stumpf wieder aus und entwic-
kelten sich von Hieb zu Hieb zu mehrstämmigen Sträuchern.
Eine Art Buschwald entstand.
MITTELWALD
Aus zwei Schichten aufgebaut, war das Unterholz mit seinen
strauchartigen, niedrigen Bäumen die "Hauschicht" für das
Brennholz der Gemeinden. Die großen und mächtigen Eichen
der Oberschicht - die Überhälter - lieferten das ideale Holz
für Bau und Handwerk.
HOCHWALD
Mit der Industrialisierung änderte sich das (Wald-) Leben:
Stein- und Braunkohle dienten nun als Energielieferanten.
Der Wald sollte nun gerade gewachsenes und astfreies Bauholz
hervorbringen. In dieser Zeit begann die planmäßige und nach-
haltige Forstwirtschaft mit ihren Hochwäldern.

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